Wie konnte US-Präsident Trump nicht nur bei den Frauen, Latinos und Schwarzen Wähler hinzugewinnen, sondern auch bei den Schwulen und Lesben? Bei den beiden letztgenannten Gruppen hat sich die Anzahl seiner Wähler sogar verdoppelt. Wieso fühlen sich so viele LGBTIQ-Menschen von Trump nicht nur gut vertreten, sondern auch nicht diskriminiert?
Das könnte daran liegen, dass Menschen mit entsprechender sexueller Orientierung es nicht möchten, dass diese ständig politisiert und ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wird, meint Joachim Kuhs. Er plädiert deshalb dafür, diese Menschen in Ruhe zu lassen und auf LGBTIQ-Gleichstellungsstrategien, wie sie vielen in der EU vorschweben, zu verzichten.