Die Visegrád-Staaten Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei lehnen den neuen EU-Migrationspakt ab.

Bernhard Zimniok, unser Entwicklungspolitischer Sprecher im EU-Parlament, äußert hierfür Verständnis:
„Es ist folgerichtig, dass die Regierungschefs der Visegrád-Staaten den neuen EU-Migrationspakt ablehnen.
Die EU hat das wesentliche Problem immer noch nicht erkannt: Es geht nicht darum, die bisherige Migration zu ‚managen‘, sondern darum, sie zu stoppen.
Das erreicht man nicht durch Quotenregelungen, Umverteilung von Migranten und Lager innerhalb der EU, sondern durch eine rigorose No-Way-Politik und Lager außerhalb der EU. Der neue Migrationspakt würde keinen einzigen Migranten davon aufhalten, nach Europa aufzubrechen.
Die Visegrád-Staaten wollen keine Migration. Und sie wollen auch die mit ihr verbundenen Kosten nicht tragen. Das ist ihr gutes Recht!“