Lars Patrick Berg, Verteidigungspolitischer Sprecher unserer AfD-Delegation im EU-Parlament, stößt die Debatte zu Manfred von Richthofen sowie der mangelnde Respekt gegenüber einem Mann, der sein Leben für sein Land geopfert hat, bitter auf.
Zur Erinnerung: Manfred von Richthofen war ein deutscher Offizier und Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Er erzielte in diesem Krieg als einzelner Pilot die höchste Zahl an Luftsiegen. Richthofen wurde weltweit zu einem der bekanntesten Piloten, an den bis in die Gegenwart Filme, Bücher und andere Medien erinnern – und Straßennamen oder nach ihm benannte Parks, wie etwa der Richthofen-Park im schönen Villingen-Schwenningen. Grüne Politiker wollen diesen nun umbenennen.
Lars Patrick Berg hat an den Oberbürgermeister der Stadt einen Brief geschrieben, in dem er ,,die politische Korrektheit, die heutige Politiker dazu verleitet, junge Männer aller (!) Kriegsparteien zu verteufeln, die in den Schrecken des Ersten Weltkrieg ihr Leben gegeben haben’’, zutiefst bedauert:
„Die Umstände waren 1914 völlig andere als heute; vielen heutigen Kritikern von Richthofens dürfte die Bedeutung des Wortes ,Opfer’ wohl fremd sein. Aus diesem Grund appelliere ich an Sie: Distanzieren Sie sich von diesem lächerlichen Versuch, die Geschichte umzuschreiben, und erkennen Sie an, dass Patriotismus nicht grundsätzlich von Übel ist. Ohne diesen Patriotismus wären wir heute nicht hier, und meine Kollegen von den Grünen hätten nicht den Luxus, sich abwertend über jene zu äußern, die das höchste Opfer gebracht haben, während viele von ihnen selbst nur heiße Luft produzieren.’’
Berg beobachtet mit Abscheu, wie die Bilderstürmereien und die Versuche, unsere Geschichte auszulöschen, in letzter Zeit mit immer stärkerer Vehemenz betrieben werden. Die Antifa und Black Lives Matter nutzten Gelegenheitsfenster aus, um unter dem Vorwand angeblich hehrer Ziele die Erinnerung an das, was unsere Zivilisation groß gemacht hat, auszuradieren:
,,Der sich ausbreitende ikonoklastische und sektiererische Progressivismus erinnert mich an die Taliban. Ob in Brüssel, oder in Villingen-Schwenningen. Sei es die Beschädigung von Statuen, die Teil unseres Kunst- und Kulturerbes sind, oder simple Straßenumbenennungen, die auf eine immer totalitärer werdende politische Korrektheit zurückzuführen sind. Man versucht den Wert unserer Geschichte auszulöschen, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Dagegen gehen wir vor. In Brüssel. Und in unserer Heimat.’’