Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht die Schuldenaufnahme der EU als ,,entscheidenden Punkt’’, um den Euro zu einer ,,echten Währung’’ aufzubauen.
Prof. Dr. Jörg Meuthen, Leiter unserer Delegation im EU-Parlament, äußert sich hierzu wie folgt:
,,Präsident Macron hat ein äußerst merkwürdiges Verständnis davon, was eine ,echte Währung’ ausmacht: Offenbar gehören kollektive Verantwortungslosigkeit, rechtswidrige Eurorettungen, monetäre Staatsfinanzierung trotz Verbots, permanente Aufkäufe von Staatsanleihen durch Zentralbanken, Schuldenhaftung durch andere Staaten und Schuldenaufnahme dazu. Also alles, was illegal oder ökonomisch sinnlos ist, solange nur die Deutschen dafür zur Kasse gebeten werden.
Es scheint das eherne Gesetz der Eurokratie zu sein, jede Krise falsch zu analysieren und mit den falschen Instrumenten zu lösen zu versuchen, sodass sich diese nur noch weiter verschärft. Als verantwortungsvolle, dem deutschen Bürger verpflichtete Partei lehnen wir dies kategorisch ab. Stattdessen fordern wir auch in der Währungspolitik ein auf marktwirtschaftlichen Prinzipien und nationaler Verantwortung basierendes, kooperatives Miteinander der EU-Staaten. Macrons Pläne hingegen treiben die Spaltung der Völker Europas nur noch weiter voran.’’