Die EU will sogenannte LGBTIQ-Rechte stärken. Mit der neuen Strategie sollen Diskriminierung und systematische Benachteiligung sexueller Minderheitengruppen zurückgedrängt werden.

Christine Anderson, Frauenpolitische Sprecherin der AfD-Delegation im EU-Parlament, äußert sich zu derlei Plänen kritisch:
„Während immer mehr Geld für Kampagnen ausgegeben wird, die um mehr Akzeptanz für LGBTIQ-Minderheiten werben, nimmt diese Akzeptanz in der Praxis ab.
Das mag paradox klingen, ist aber plausibel. Die ständige Politisierung der Sexualität von Minderheitengruppen wirkt aufdringlich. Viele Menschen kennen beispielsweise keinen einzigen Transsexuellen persönlich. Die ständige Thematisierung der Belange dieser Menschen nervt allerdings selbst äußerst tolerante Menschen, die der zivilreligiösen und unverhältnismäßigen Politisierung der Sexualität nichts abgewinnen können.
Außerdem verstärkt die Migrationspolitik der offenen Grenzen die Ängste sexueller Minderheiten. Wer glaubt, dass der potentielle IS-Terrorist, den man einwandern ließ, großes Verständnis für die Probleme eines Intersexuellen wird aufbringen können, der irrt gewaltig.
Dieses Verständnis ist selbst in traditionelleren Gesellschaften Europas, in denen Geschlechter noch biologisch definiert und sexuelle Orientierungen nicht permanent politisiert werden, kaum vorhanden. Und man sollte ihnen dieses Verständnis auch nicht aufzwingen, wie es die EU vorhat. Denn wer Vielfalt predigt, der muss es auch akzeptieren, wenn einzelne EU-Mitgliedsstaaten dem LGBTIQ-Kult eine Absage erteilen. So viel Toleranz muss sein.“