Auf der Münchner Sicherheitskonferenz meinte der als CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat gehandelte Armin Laschet mit Blick auf die von Deutschland an die EU zu entrichtenden jährlichen Zahlungen, dass das jetzige Budget nicht reichen würde.

Joachim Kuhs, Haushaltspolitischer Sprecher der AfD-Delegation im EU-Parlament, entgegnet:
,,Es soll später mal keiner sagen, dass Laschet nicht deutlich gemacht hätte, wohin mit ihm die Reise geht. Seine Ansage sollte sämtlichen deutschen Steuerzahlern und Sparern in den Ohren klingen. Denn offensichtlich reicht es nicht, dass Deutschland im Jahr 2018 mit 13,4 Milliarden Euro als Nettozahler einsam an der Spitze der wenigen EU-Mitgliedstaaten stand, die mehr in die EU einzahlten als sie an EU-Geldern zurückerhalten hatten. Damit hatte Deutschland 2018 übrigens mehr auf den EU-Tisch gelegt als Großbritannien (6,9 Mrd. €) und Frankreich (6,2 Mrd. €) zusammen. Nach dem Ausscheiden der Briten Anfang 2020, stehen außer Deutschland nur noch Staaten wie Österreich, Niederlande, Luxemburg, Dänemark und Finnland als Netto-Einzahler zur Verfügung.“
Da die EU trotz des Brexit keine Anstalten zu machen gedenkt, künftig weniger Geld ausgeben zu wollen, blicken nun alle gespannt auf den Zahlmeister der EU. Da bietet es sich für Armin Laschet geradezu an, sich international zu „profilieren“, indem auch deutlich macht, dass ihm die EU mit ihrer aufgeblähten Bürokratie mehr am Herzen liegt als die deutschen Steuerzahler, Sparer und Rentner. Denn diese werden es sein, denen in gewohnter linker CDU-SPD-GRÜNEN Manier wieder einmal in die Tasche gegriffen wird.
„Zu befürchten ist, dass die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands im 2. Halbjahr 2020 dazu führt, dass die Bundesregierung den Geldbeutel der bundesdeutschen Steuerzahler wieder weit öffnet und sich als Zahlmeister groß aufspielt. Dies können die Wähler in Zukunft nur mit einer starken AfD verhindern“, so Joachim Kuhs abschließend.