Wie britische Medien enthüllen, soll Frau von der Leyen für sieben ihrer insgesamt 16 offiziellen Dienstreisen seit Dezember 2019 einen Privatjet gechartert haben. Unsere Umweltpolitische Sprecherin Dr. Sylvia Limmer kommentiert dies wie folgt:
„Während von der Leyen gleichzeitig den Green Deal verkündet, der das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben mit Einschränkungen und Verboten nach den Vorstellungen der Kommission auf den Kopf stellen soll und beim Europäischen Klimagesetz auf die Tube drückt, um Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt zu machen – also sprich, keine Netto-CO2-Emissionen mehr zu verursachen -, leistet sich die Dame eine exklusive Art der Fortbewegung.
Eine Fortbewegung, bei der allein 20 mal mehr an CO2 ausgestoßen wird als bei einem Linienflug. Abgesehen davon, dass sie dem angeblich CO2-gefräßigen Plebs, der selbstverständlich diese exquisite Leyensche Fortbewegung mit den ihm abgepressten Steuermilliarden finanziert, das Fliegen und Autofahren abgewöhnen möchte. Wie heißt es ganz zynisch in einem der endlos produzierten Strategieberichte der Kommission: Der Bürger solle lernen, auf gesündere Formen der Fortbewegung umzusteigen.
Offensichtlich ist die Leyensche Form der Lernfähigkeit, die sie von den Bürgern ganz selbstverständlich verlangt (jeder müsse lernen, welche Änderungen im täglichen Leben uns in Zukunft im Angesicht der angekündigten Klimakrise bevorstünden), selbst äußerst begrenzt.
Die scheinheilige Verlogenheit der selbsternannten politischen Elite/Machthaber aus Brüssel ist grenzenlos. Es macht halt einfach mehr Spaß, vom Privatjet aus die Welt zu retten.“