Die Situation im Konflikt in Berg-Karabach ist besorgniserregend. Es kam zwar zu einem von Moskau vermittelten Waffenstillstandsabkommen zwischen Eriwan und Baku, aber auch zu Protesten.

Lars Patrick Berg äußert sich hierzu wie folgt:
„Es ist eine sehr schwierige Zeit für die Menschen in Armenien und in Berg-Karabach. Das von Moskau vermittelte Friedensabkommen wird dem Blutvergießen hoffentlich ein Ende bereiten. Zu hoffen ist auch, dass die Anwesenheit russischer Truppen jeden Versuch einer ethnischen ,Säuberung’ durch aserbaidschanische Truppen verhindert.
Die gegenwärtige Situation ist zweifellos ein Rückschlag für Armenien und insbesondere für Berg-Karabach. Die türkische Regierung wird nun auch noch dafür belohnt, eine ganze Region destabilisiert zu haben. Zuvor schon stiftete sie in Libyen, Syrien, Somalia und im Mittelmeerraum Unruhe.
Es ist bedauerlich, dass Aserbaidschan für seinen Angriff, für seine gezielten Aggressionen gegen die armenische Zivilbevölkerung und für den Abschuss eines russischen Hubschraubers belohnt wird.
Ich bin mit meinen Gedanken in dieser schwierigen Zeit bei den Menschen in Berg-Karabach und hoffe, dass durch aserbaidschanische ,Fehler‘ keine weiteren russischen Soldatenleben verloren gehen.“