Die EU-Kommission hat in einem Strategiepapier heute bekanntgegeben, heimische Unternehmen besser vor Übernahmen und übermäßigem Einfluss staatlich subventionierter Firmen aus dem Ausland schützen zu wollen. Vor allem chinesische Investoren hatten es zuletzt auf Hightech-Firmen in Deutschland und anderen Staaten abgesehen.
Markus Buchheit, unser Handelspolitischer Sprecher im EU-Parlament, stellt hierzu klar:
,,Dem Ausverkauf deutscher und europäischer Technologie muss entschieden entgegengetreten werden. Es ist in unserem Interesse, die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen zu China auszubauen. Gleichzeitig müssen wir aber danach streben, eine gegenseitige Angleichung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Handel und Investitionen zu erreichen. Dies ist bisher noch nicht geschehen. Deswegen muss perspektivisch der Erwerb europäischer Unternehmen durch chinesisch beherrschte Unternehmen wettbewerbs- und kartellrechtlich kontrolliert werden und ist bis auf Weiteres ganz zu stoppen.’’