Seit Monaten wütet der Mob von Black Lives Matter an der Seite der Antifa in amerikanischen Großstädten, die immer mehr Bürgerkriegsgebieten gleichen. Grund genug für Pierrette Herzberger-Fofana, EU-Abgeordnete der Grünen, Black Lives Matter für den Sacharow-Preis der EU (auch als ,,EU-Menschenrechtspreis’’ bekannt) zu nominieren.
Bernhard Zimniok hierzu mit einem Kommentar:
Ob Sacharow selbst darüber erfreut gewesen wäre, wenn Black Lives Matter mit einem nach ihm benannten Preis geehrt werden würde, darf bezweifelt werden. Das Nobelkomitee würdigte im Jahre 1975 Sacharows Leistungen für seine Unterstützung Andersdenkender und für sein Streben nach einer rechtsstaatlichen Gesellschaft.
Mit Andersdenkenden und Rechtsstaatlichkeit haben es die Aktivisten von Black Lives Matter aber nicht so. Sie instrumentalisieren seit Monaten den Tod von George Floyd für Gewalt gegen unschuldige weiße Menschen, für Plünderungen, für Bilderstürmereien. Gewalt, Raub und die Zerstörung unseres Kunst- und Kulturerbes unter dem Deckmantel des antirassistischen Protests gehören aber nicht ausgezeichnet, sondern mit gebotener Härte bestraft.
Der vorgebliche ,,Antirassismus’’ der BLM-Aktivisten steht nicht, wie man irrtümlicherweise annehmen könnte, in einer Gegnerschaft zum Rassismus, sondern ist eine eigene Ideologie mit eigenen Forderungen. Eine Ideologie, die impliziert, dass wir alle irgendwie rassistisch seien und es allerorten strukturellen Rassismus geben würde.
Dieser strukturelle Rassismus, der Schwarze benachteilige – etwa beim Einkommen – sei darauf zurückzuführen, dass die Systeme, in denen sie leben würden, von Weißen geschaffen seien. Letztere seien deshalb auch privilegiert.
Diese Denke ist natürlich unterkomplex und wird von der Empirie widerlegt, da beispielsweise andere ,,People of Colour’’, wie etwa Asiaten, in den USA deutlich höhere Einkommen erzielen als Weiße. Und auch Schwarze erzielen in von Weißen geschaffenen Strukturen, wie etwa denen im Sport- oder Musikbetrieb, überdurchschnittlich gute Resultate.
Die BLM-Propaganda läuft unter einem wohlklingenden Etikett – wer möchte denn heutzutage nicht ,,antirassistisch’’ sein? So zieht man viele Menschen in einen gesellschaftlichen Konflikt hinein, in dem Linke Minderheiten gegen die Mehrheitsgesellschaft ausspielen. Das führt teilweise zu absurden Situationen, etwa wenn weiße BLM-Aktivisten Afroamerikanern antischwarzen Rassismus vorwerfen, nur weil diese es für nicht zielführend halten, wenn wahllos Autos abgefackelt und Geschäfte geplündert werden.
Den angeblich von Weißen unterdrückten Schwarzen wird nun nahegelegt, den Spieß endlich umzudrehen und für neue Verhältnisse zu sorgen. Viele von ihnen springen auf diesen Zug auf, schließlich versprechen sie sich politische Macht. Dimitrios Kisoudis beschrieb in der ,,Jungen Freiheit’’ neulich, was da eigentlich geschieht: Knechtschaft soll in Herrschaft umgewandelt werden, hierfür ist die ständige Anerkennung durch die herrschende Schicht nötig, Kniefall inklusive.
,,White Guilt’’ trifft auf ,,Black Power’’. So sollen irgendwann alle Unterschiede ausradiert werden. Entsprechend sei auch Massenmigration überhaupt kein Problem, sondern neue Normalität.
Dieser Menschheitskommunismus wird auch von der Europäischen Union gefördert. Der neue Migrationspakt, der illegale Migration legalisieren soll, ist ein Beleg hierfür.
Unsere Sicherheit, unser Wohlstand und unsere Identität werden diesem Menschheitskommunismus geopfert. Durch noch so kleine Symbolik soll dieser uns aufgezwungen werden. Und sei es nur durch die Verleihung des Sacharow-Preises an die völlig durchgedrehte BLM-Bewegung. Andrei Sacharow würde im Grabe rotieren.