Linke Politiker und mehrere Medien üben scharfe Kritik an der EU-Grenzschutzagentur Frontex. Sie werfen Frontex vor, in sogenannten Pushbacks in der Ägäis verwickelt gewesen zu sein: Bei Pushbacks werden Migranten, die versuchen über das Mittelmeer die EU zu erreichen, zurückgedrängt. Frontex soll an einer dieser Zurückweisungen durch griechische Grenzschutzbehörden direkt beteiligt gewesen sein. Die Asyllobby und linke Parteien sind empört und werfen Frontex ,,systematische Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen“ vor.
Für unseren Abgeordneten Nicolaus Fest stellen Pushbacks hingegen ein legitimes Mittel dar: „Grenzen lassen sich nur schützen, wenn Pushbacks möglich sind. Wenn Frontex Pushbacks praktiziert, dann zeigt dies nur, dass es dringender Änderungen des derzeitigen Rechts bedarf, da dieses kein praktikables Grenzmanagement ermöglicht. Der richtige Weg ist die Hilfe für Bedürftige vor Ort, statt einer Politik der offenen Tür.“