Mitte November forderte die designierte EZB-Direktorin Isabel Schnabel von deutschen Ökonomen, EZB-kritische Aussagen zu unterlassen. Deutsche Sparer, die ihren Unmut über die Negativzinsen kundgaben, tat sie als „finanzielle Analphabeten“ ab.
Laut OECD und prominenter Ökonomen ist die EZB gescheitert: mit ihrer Geldpolitik schuf sie das niedrigste Wachstum, die höchsten Steuern und die meisten Arbeitslosen in der entwickelten Welt.
Die EZB selbst hat zugegeben, dass ihre Geldschwemme zu überbewerteten Börsenkursen und höherer Staats- und Unternehmensverschuldung in Krisenländern geführt hat. Seit 2010 kostet die EZB-Politik allein deutsche Sparer knapp 650 Milliarden Euro an entgangenen Zinseinnahmen. Und die Bundesbank hat fast 1 Billionen Euro Targetkredite zur Eurorettung verpulvert.
Gunnar Beck fragt: ,,Sind dies die Wahrheiten, die Frau Schnabel unterdrücken möchte? Wir wollen den Wettstreit der Ideen als besten Wegweiser zur Wahrheit.“