Unser Delegationsleiter Prof. Dr. Jörg Meuthen findet klare Worte zum aus deutscher Sicht desaströsen Ausgang der jüngsten EU-Gipfels:
Wenn der französische Präsident Macron nach einem EU-Gipfel von „historischen Ergebnissen“ spricht, dann sollten in Deutschland alle Alarmglocken läuten: Frankreich versteht sich nämlich traditionell als Fürsprecher des Clubs der schuldensüchtigen Mittelmeerländer.
Der Grund für Macrons Frohlocken: 750 Milliarden Euro werden nun innerhalb Europas umverteilt, mehr als die Hälfte davon, nämlich 390 Milliarden Euro, sogar als nicht zurückzuzahlendes Geschenk.
Und zwar zu einem erheblichen Teil zu Lasten der deutschen Steuerzahler – wie könnte es anders sein, wenn Frau Merkel irgendwo mitmischt.
Dies gilt sogar in doppelter Hinsicht: Zum einen wird Deutschland in Zukunft jedes Jahr – quasi als freundliches Gipfelgeschenk von Frau Merkel, damit es dort am Ende doch noch „schöne Bilder“ geben konnte – die Irrsinnssumme von sage und schreibe zehntausend Millionen Euro ZUSÄTZLICH an den Moloch EU für den laufenden Haushalt der dortigen Eurokraten überweisen.
Fast 1,1 Billionen Euro beträgt nun dieser völlig überdimensionierte EU-Haushalt – ans Sparen denkt in Brüssel trotz des Brexits niemand, schließlich gibt es ja Frau Merkel und das deutsche Steuergeld.
Zum anderen wird das genannte 750 Milliarden Euro-Paket (irreführend „Recovery Fund“ genannt) richtig teuer für Deutschland: Für etwas über 50 Milliarden Euro, die wir aus dem Paket erhalten werden, müssen wir nämlich über 180 Milliarden Euro bezahlen – was für ein „Deal“!
Kaum zu glauben aus Sicht der Deutschen, aber in diesem Dokument der EU-Kommission auf S. 51 in den Spalten Nr. 6-8 nachlesbar – und von uns bereits am 28. Mai exakt so vorhergesagt, als viele deutsche Medien den Bürgern noch mit viel geringeren Zahlen Sand in die Augen streuten:
In Summe hat Frau Merkel also dafür gesorgt, dass Wohlstand im Wert von mehr als einhundertdreißigtausend Millionen Euro aus Deutschland heraustransferiert wird.
In Zahlen: 130.000.000.000 Euro. Eine ungeheure Summe, die HIER von den Bürgern erwirtschaftet werden muss – Merkel verkauft unser Land nicht, sie VERSCHENKT es.
Sie verschenkt es zugunsten der Bürger anderer EU-Staaten, die häufig über weit mehr als das Doppelte an durchschnittlichem Pro-Kopf-Vermögen (gemessen am Median, also am mittleren Einwohner des jeweiligen Landes) verfügen.
Die Zahlen für das Nettovermögen (also nach Abzug der eigenen Schulden) lauten in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich für den jeweils mittleren Einwohner wie folgt:
Deutschland: 32.500 Euro
Italien: 84.500 Euro
Spanien: 87.700 Euro
Frankreich: 93.700 Euro
Eine Tatsache übrigens, auf die ich in der öffentlichen Diskussion dieses Jahres meiner Kenntnis nach als erster aufmerksam machte, und die mittlerweile auch die BILD für sich entdeckt hat:
Rechnet man die genannte Summe von ca. 130 Milliarden Euro an Wohlstandstransfer aus Deutschland in Richtung anderer EU-Staaten auf den einzelnen Bürger herunter (und es gibt keinen Grund, dies nicht zu tun!), dann sind das ca. 1.600 Euro, die im Durchschnitt pro Bürger in andere Länder transferiert werden und zum dortigen Wohlstand beitragen – und zugleich den hiesigen mindern.
Hinzu kommt, dass gerade in Frankreich und Italien die Menschen früher in Ruhestand gehen als bei uns und zugleich die Wohneigentumsquoten wesentlich höher sind.
Was, bitte, ist das für ein absurdes Solidaritätsverständnis, dass die Ärmeren, die länger im Leben arbeiten und öfter zur Miete wohnen, den Reicheren, die früher ihren Ruhestand genießen dürfen und häufiger in den eigenen vier Wänden wohnen, weiteren Wohlstand in ihre Länder schaufeln sollen?
Das Ganze dann auch noch unter dem Deckmantel eines angeblichen „Wiederaufbaus“, der offenbar vor allem die Deutschen an die Hilfen erinnern soll, die ihnen nach dem Zweiten Weltkrieg gewährt worden sind – ganz so, als hätte nun ein Krieg die Länder im Süden Europas verwüstet. Dazu schreibt Roland Tichy sehr treffend:
„Da ist von ,Wiederaufbauhilfe‘ die Rede, als ob Corona eine neuartige Bombe sei, die Städte, Fabriken und Straßen vernichtet. Nichts muss wiederaufgebaut werden – alles läuft, wenn die Menschen nur wieder arbeiten dürfen.“
Exakt so ist es: Nichts muss wiederaufgebaut werden – alle Gebäude stehen noch, alle Maschinen sind noch vorhanden, und nun muss man eben arbeiten, um die allerorten entstandenen Verluste auszugleichen.
So aber soll und wird nun der deutsche Steuerzahler Vieles ausgleichen – mit Geld, was er in Zukunft sehr mühsam wird erarbeiten müssen; es ist seine Arbeitskraft, die nun anderen zugutekommt.
Mir ist keine Kanzlerschaft in der Bundesrepublik Deutschland erinnerlich, die die Interessen des eigenen Landes so sehr zugunsten der Begehrlichkeiten anderer Länder preisgegeben hat, wie dies bei Frau Merkel der Fall ist.
Zeit für eine Kanzlerschaft, in der die Interessen Deutschlands gegenüber den Begehrlichkeiten anderer Länder verteidigt und nicht preisgegeben werden. Zeit für die #AfD.