Der von der EU Kommission 2015 beschlossene Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft soll aktuell reformiert werden. Ziel soll u.a. sein, das Kunststoffrecycling in Europa zu maximieren. Die Kommission will einheitliche Rahmenbedingungen für recyclingfähigere Produkte, für bessere Aufbereitungstechnik und für den Einsatz von Recyclingmaterial.
Im Prinzip ist Ressourcenschonung begrüßenswert. Verdrängt wird jedoch, dass viele nicht recycle-fähige und hochgiftige Materialien, die vor allem Einsatz bei der sogenannten grünen Energiewende finden, mit keinem Wort erwähnt werden. Man schweigt sich aus über die auf uns zurollende Müll-Lawine der nun anstehenden Verschrottung von ausgedienten Windindustrieanlagen und Solarpanels.
Ignoriert wird z.B. auch der Einsatz des Isolier-Gases SF6, Schwefelhexafluorid zur Isolierung in den Wechselrichter- und Transformatorenstationen, die nötig werden, um die neuen Wind- und Solaranlagen ans Netz zu bringen. SF6 hat ein ca. 20.000 mal höheres Treibhausgaspotential als CO2 und verbleibt bis zu 3.000 Jahre in der Atmosphäre.