Der Recovery-Fund der EU wird Deutschland netto rund 133,3 Milliarden Euro kosten, was im Schnitt den Bundesbürger um über 1600 Euro belastet. Nun machen EU-Abgeordnete von CDU und Grünen in einem Brief an die EU-Kommission den Vorschlag, künftig alle EU-Funds, mit denen beispielsweise Infrastrukturprojekte im Ausland finanziert werden, mit EU-Symbolik zu labeln.
Dr. Maximilian Krah, Handelspolitischer Sprecher der AfD-Delegation im EU-Parlament, kommentiert dies wie folgt:
,,Die Idee hat ihren Reiz, weil dann künftig alle Deutschen bei Auslandsreisen ständig daran erinnert würden, wofür sie alles bezahlen müssen.
Die wahre Intention der Abgeordneten ist natürlich eine andere: Durch gesamteuropäische Umverteilung und entsprechendes Fund-Labeling soll die Illusion geschaffen werden, dass die EU für Wohlstand und Wohltaten verantwortlich sei. Dass sie dabei aber zunächst in deutsche Taschen greifen muss, um dann andere Taschen füllen zu können, wird geflissentlich verschwiegen. Dass Abgeordnete von CDU und Grünen mit EU-Fake-Labels eine Verschleierungstaktik begünstigen wollen, offenbart nur ihren gegen die Interessen der deutschen Steuerzahler gerichteten Geist.’’