Den Ausbruch der Corona-Krise hat die EU verschlafen, weil sie lieber über das dritte Geschlecht, Menschenrechte auf Borneo, Klimarettung und Eingriffe in die Meinungsfreiheit debattierte, als über Grenzschließungen, Wettbewerbsfähigkeit oder selektiven Schutz für besonders Corona-Gefährdete als Alternative zu Lockdowns. Dass von der Leyen inmitten der Corona-Pandemie lieber neue Afrikastrategien entwickelte, anstatt reichlich Impfstoff zu besorgen, setzt dem Fass die Krone auf.
Und so steigen mangels Impfstoffs Sterberaten und Schulden, während die Wirtschaft schrumpft. Derweil gaukelt die EU-Kommission vor, die EU mit dem Corona-Aufbaufonds endlich krisenfest zu machen, indem sie die Ursachen aller bisherigen Krise als Lösung vorschlägt, nämlich eine ,,ever closer union’’ mittels milliardenschwerer Schuldenfinanzierung, vertragswidriger EZB-Anleihenkäufe, Nullzinsen etc. Das hat schon in der Vergangenheit Krisen nur verschärft. Das wird sich auch jetzt nicht ändern.
Alles in allem eine desaströse Krisenpolitik, mit der Dr. Gunnar Beck schonungslos abrechnet: ,,Die EU gleicht täglich mehr einem antiautoritären Kindergarten für schwer erziehbare Kinder, die belohnt werden, bevor sie sich bessern.’’